Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Seit heute Mittag ist es offiziell: Die FDP/Liste für Hockenheim entsendet drei Stadträte in den neu gewählten Gemeinderat der Stadt Hockenheim. Neben Helmut Kief und Michael Gelb wurde nach seiner Auszeit auch Heinz Jahnke wieder ins Kommunalparlament der Rennstadt gewählt.

Die FDP konnte ihr Ergebnis von 11,99 Prozent 2004 auf 14,5 Prozent am vergangenen Sonntag steigern. Das war der klare dritte Sitz. „Mit diesem Vertrauensbeweis unserer Wählerinnen und Wähler im Rücken und der zusätzlichen Stimme am Ratstisch, können wir uns in Zukunft noch besser für Hockenheim einsetzen“, so der Fraktionsvorsitzende Michael Gelb, „schließlich sind wir als FDP mit dem Wahlspruch

Hockenheim bewegen

angetreten. Und dazu stehen wir auch. Hockenheim ist gut, aber wie sagt man so schön:

Das Bessere ist der Feind des Guten“

In diesem Sinne werden sich die Fraktion und der Ortsverband für Hockenheim einsetzen.

Der Vorsitzende Frank Köcher-Hohn: „Wir freuen uns über die großartige Unterstützung durch die Hockenheimer Bevölkerung und bedanken  uns dafür sehr herzlich. Genau wie bei allen  Kandidatinnen und Kandidaten, allen Helfern und Unterstützern der FDP Hockenheim. Ohne Sie und Euch wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“.

Die drei Gewählten sprachen einen besonderen Dank an den Vorsitzenden Köcher-Hohn aus, der sich im Wahlkampf mit enormem Einsatz engagiert und damit einen großen Teil zu dem hervorragenden Erfolg beigetragen hat.

Helmut Kief zum Abschluss: „Wir freuen uns auf die kommenden fünf Jahre Kommunalpolitik hautnah und wünschen uns immer viele kritische Stimmen um unsere Arbeit noch besser zu machen. Wir sind jederzeit telefonisch, per E-Mail, per Post und persönlich erreichbar. Auch in den regelmäßigen Liberalen Runden werden wir weiterhin von unserer Arbeit berichten und Ihre Rückmeldungen aufnehmen. Kommen Sie doch einfach mal vorbei.“

Die Termine der Liberalen Runden finden Sie in der Presse, im Veranstaltungskalender der Stadt oder auf den Internetseiten der Partei (www.fdp-hockenheim.de) oder der Fraktion (www.hockenheim-bewegen.de).

Das Endergebnis der Wahl finden Sie hier: Gemeinderatsergebnis

Heinz Jahnke wieder im Kreistag

Mit einem hervorragenden Ergebnis von 14,4 Prozent der Stimmen im Wahlkreis Hockenheim hat die FDP erneut ein Direktmandat gewonnen. Mit den meisten Stimmen gewählt wurde der bisherige Kreisrat Heinz Jahnke, der sich sehr über dieses Ergebnis freute und sich stellvertretend für alle 10 Kandidaten bei den Wählerinnen und Wählern aus Hockenheim und der Verwaltungsgemeinschaft für das entgegengebrachte Vertrauen bedankt.

Die FDP im Rhein-Neckar-Kreis erreichte insgesamt ein hervorragendes Ergebnis bei den Kreistagswahlen. Nach 6,9 Prozent und 7 Kreistagssitzen 2004, erreichte sie diesmal 8,5 Prozent und 9 Sitze.

Darunter vier Direktmandate in den Wahlkreisen durch Alexander Eger (St. Leon-Rot), Claudia Felden (Leimen), Heinz Jahnke (Hockenheim) und Bärbel Seemann (Nussloch). Über die Ausgleichssitze eingezogen sind der bisherige Fraktionsvorsitzende Dr. Heinz Bahnmüller (Sandhausen), Dietrich Herold (Edingen-Neckarhausen), Hartmut Kowalinski (Hirschberg), Susanne Krüger (Weinheim) und Dr. Günter Willinger (Walldorf).

Die gestärkte liberale Fraktion wird sich im Kreis auch in der neuen Amtszeit für eine nachhaltige Politik für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Als ständiger Gast wird weiterhin (seit 2002) der Hockenheimer Stadtrat Michael Gelb an den Fraktionssitzungen teilnehmen und darüber die Kreispolitik zumindest mittelbar mitgestalten mitgestalten können. Auf diese Weise konnte er in der Vergangenheit z. B. Impulse geben, die zur Einführung der Buslinie von Altlußheim über Neulußheim und Reilingen nach Walldorf führten.

Aus der Fraktion ausscheiden werden die langjährigen Kreisräte Lieselotte Schweickert (Edingen-Neckarhausen, Ernst Bauch (Nussloch) und Peter Schell (Reilingen).

Die Wahlergebnisse im Detail finden Sie auf der Seite des Landkreises: Homepage Kreis

Hockenheim bewegen: Kandidaten und Programm

Bei einer öffentlichen Veranstaltung stellte die FDP Hockenheim der Bevölkerung der Rennstadt ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl und ihr Programm vor. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Frank Köcher-Hohn stellten sich der Reihe nach die Kandidatinnen und Kandidaten vor. An der Spitze der Liste stehen mit dem 28jährigen Fraktionsvorsitzenden Michael Gelb und dem Landwirt und Stadtrat Helmut Kief die derzeitigen Gemeinderatsmitglieder. Ihnen folgt auf Platz 3 mit der ehemaligen Vorsitzenden Claudia Loff die erste von insgesamt acht Frauen. Dazu Köcher-Hohn: „Wir möchten gerne in die künftige Fraktion eine Frau entsenden, daher stehen insgesamt acht Frauen auf unserer Liste. Damit brauchen wir uns im Vergleich mit den Mitbewerbern nicht zu verstecken“. „Richtig, jetzt kommt es nur darauf an, dass die Wähler und Wählerinnen diese Chance auch nutzen“, pflichtet Claudia Loff ihm bei.

Auf Platz 4 folgt Rückkehrer Heinz Jahnke. Der ehemalige Stadt- und amtierende Kreisrat möchte sich nach einer Pause wieder in die Stadtpolitik einbringen: „Letztlich entscheiden jedoch die Hockenheimer ob sie mich im Gemeinderat sehen wollen. Ich trete an und im Falle meiner Wahl werde ich mich mit aller Kraft für meine Heimatstadt einsetzen, genau wie ich das auch in den letzten Jahren in der Lokalen Agenda und im Kreisrat getan habe“, bietet Heinz Jahnke an.

Der FDP-Vorsitzende und Rettungsassistent Frank Köcher-Hohn steht auf Platz 5, gefolgt von der Rechtsanwältin Katharina Schimmel und dem Steuerberater Tobias Bohn. Das jüngste Mitglied der Liste ist die 22jährige Anja Hecker auf Platz 8. „Insgesamt muss man hervorheben, dass wir mit einem Altersschnitt unter 41 Jahren eine sehr junge Liste präsentieren“, so Köcher-Hohn, „gleichzeitig ist diese aber sehr ausgewogen besetzt, wir haben in jeder Alterstufe von 22 bis 74 etwas zu bieten“.

Die erste Hälfte der Liste schließen der Organisator des Lichtermeers der Hoggemer für Hoggene Norbert Kircher, vor der Zeitungsredakteurin Ulrike van Weelden und dem aktiven Mitglied des Fanfarenzugs Stefan Barth ab. Die zweite Hälfte führt auf Platz 12 die 24jährige Auszubildende Lisa Lösch vor dem Versicherungsfachmann Orhan Ekicí und der jungen Bezirksleiterin Melanie Eichhorn an.

Auf den Plätzen 15 bis 17 kandidieren der Raumausstattermeister Claus Simon, die aktive Rentnerin Traudl Seifert und der beliebte Busfahrer und Koch Willi Lendwei. Die Plätze 18 bis 20 belegen die junge Mutter und Diplom-Übersetzerin Alissa Berger, der Gastronom Harald Schlumpp und der in vielen Vereinen aktive Diplom-Ingenieur Michael Jakobi. Abgeschlossen wird die Liste vom 27jährigen Logistikexperten Michael Großhans und dem 31jährigen Busfahrer und Juniorchef der Firma Jahnke-Reisen, Klaus Jahnke.

Im Anschluss an die Vorstellung formulierte der Vorsitzende Frank Köcher-Hohn klar das Ziel für den Wahlsonntag: „Wir möchten dieses Mal den 2004 knapp verpassten dritten Sitz erreichen“. Das unterstreicht auch Michael Gelb, „Wir könnten uns damit mit noch mehr Gewicht für die Belange unserer Wählerinnen und Wähler einsetzen“.

Das Programm der Liberalen ist eine konsequente Fortentwicklung der Haushaltsanträge der letzten Jahre. Es setzt einen Schwerpunkt auf die Haushaltskonsolidierung und den Schuldenabbau um für die Zukunft in den wichtigen Bereichen noch Handlungsspielräume zu haben. „Diese Bereiche sind für uns die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine barrierefreie Stadt, Schulsozialarbeit, eine gute Ausstattung unserer Schulen, Kindergärten, der Volkshochschule und der Unterstützung unserer Vereine“, führt Stadtrat Kief aus. „Gleichzeitig achten wir dabei jedoch immer auf eine nachhaltige Vorgehensweise und setzen uns gegen weiteren Flächenverbrauch, die Aufnahme neuer Schulden und für die Nutzung regenerativer Energien und einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein“, schließen Claudia Loff und Heinz Jahnke die Programmvorstellung ab.

Außerhalb der Programmvorstellung sprachen die Liberalen auch über das leider immer noch aktuelle Thema Formel 1 am Hockenheimring. „Wir hängen hier leider als Stadt Hockenheim in der Luft und sind auf andere angewiesen“, beginnt Michael Gelb, „über die Verzögerungstaktik des Ministerpräsidenten haben wir uns sehr geärgert. Aus dem Bauch heraus würden wir deswegen gerne die Tür zum Land zuschlagen und aus der Formel 1 aussteigen. Doch eine solche Entscheidung könnte für Hockenheim sehr teuer werden. Denn dann würde uns das Land vermutlich nicht unter die Arme greifen, falls wir uns mit Herrn Ecclestone nicht auf einen Ausstieg einigen können. Der gesamte Fehlbetrag müsste in diesem Fall aus dem städtischen Haushalt bestritten werden. Daher sind wir dafür, das Gespräch von Herrn Oettinger mit Herrn Ecclestone noch abzuwarten, aber spätestens in der Gemeinderatssitzung im Juni muss eine Entscheidung fallen“.

Drehorgel und AC/DC

Am vergangenen Samstag konnten sich die Hockenheimer über die Standpunkte der FDP zur Gemeinderatswahl am Info-Stand in der Karlsruher Straße informieren. Bei schönem Wetter und heißen Temperaturen stellten sich die Kandidaten den Bürgern und Bürgerinnen vor.

Auch wenn die ansonsten immer belebte Karlsruher Straße an diesem Tage aufgrund des am Vortag stattgefundenen AC/DC-Konzerts sowie des Beginns der Pfingstferien nicht ganz so gut besucht war, kam man mit einigen interessierten Bürger und Bürgerinnen schnell ins Gespräch. Die Kandidaten freuten sich auch über den Besuch einiger AD/DC-Fans, welche die Nacht noch in Hockenheim verbracht haben und sich jetzt am Morgen noch die Stadt anschauen wollten. „In ganz Deutschland ist Hockenheim bekannt und nun wollten wir mal die Chance nutzen und es uns mal anschauen. Ein schönes kleines Städtchen – hier könnte es uns auch gefallen.“ sagte ein Pärchen vom Bodensee.

Heinz Jahnke an der DrehorgelHeinz Jahnke sorgte für eine Überraschung am Stand, als er mit einer Drehorgel für die musikalische Umrahmung sorgte. Norbert Kircher und Tobias Bohn stellten sich den Fragen der Bevölkerung in denen der Hockenheimring wieder ein kontroverses Thema war. „ Es muss nun endlich eine Entscheidung her, damit wir wissen wohin die Richtung geht“ stellte Schatzmeister Tobias Bohn fest.

Der Vorsitzende Frank Köcher Hohn wurde von einigen Leuten auch auf den Vandalismus zum Vatertag angesprochen; es wurden wieder Pflanzen aus Behältern gerissen, Flaschen auf Straßen geschmissen, Wahlplakate zerstört und ein Blumenkübel umgeschmissen. „Es ist immer so ein leidiges Thema, es gibt immer einige Chaoten und Halbstarke, die meinen, sie müssten was zerstören. Ich kann nur jedem Bürger raten, in solch einem Fall die Polizei zu rufen und es zur Anzeige bringen. Wir erhoffen uns demnächst eine Verbesserung durch die geplanten Streetworker-Einsätze an kritischen Tagen. Über diese Maßnahme wurde kürzlich entschieden, sie findet unsere volle Unterstützung.“ sagte Frank Köcher-Hohn.

Claudia Loff, unsere weibliche Spitzenkandidatin der, hatte viel Freude daran, kleine FDP – Fähnchen an die Kinder zu überreichen.“ Es ist schön zu sehen, wie viel Freude man den Kindern mit so einer Kleinigkeit machen kann“ so Claudia Loff. Am kommenden Samstag wird es wieder einen Info-Stand der FDP in der Karlsruherstraße geben.

Politik an der Biertankstelle

Am Vatertag bot die Hockenheimer FDP eine Biertankstelle in der Lussheimer Straße. Unmittelbar neben dem Radweg hatten sie den neuen blau-gelben Pavillion, einige Stehtische und Bierbänke aufgestellt. Nicht zu vergessen die Zapfanlage mit dem kühlen Gerstensaft und nicht alkoholischen Getränke. Für einen kleinen Obulus konnten vorbeifahrende Vatertags-Radgruppen ihren Durst stillen.

Gut besuchte BiertankstelleSchnell ausgeräumt waren die Bedenken der Stadtkapelle, die um ihre Kundschaft beim Waldfest in der Halle der Kleintierzüchter fürchteten. Die Liberalen hatten bereits im April den Stand gebucht und damals war noch nicht absehbar, dass die Stadtkapelle wegen des AC/DC-Konzertes vom Waldfestplatz in den Mörsch ausweichen musste. „In einem persönlichen Gespräch war das aber schnell geklärt“, so der FDP-Vorsitzende Frank Köcher-Hohn und Kreisrat Heinz Jahnke, „wir hatten ohnehin vor, nach dem Stand bei der Stadtkapelle einzukehren und haben bewusst Gruppen mit der Aussicht auf hausgemachte Maultaschen über die Bahn geschickt“.

Entgegen der Planungen wurde die Biertankstelle jedoch auch sehr politisch. So gab es insbesondere Anfragen zum am Tag davor stattgefundenen Termin der Stadt mit dem Ministerpräsidenten in Stuttgart. Die meisten Radler hatten wegen des Feiertags mangels Zeitung noch keine Rückmeldung davon. FDP-Stadtrat Michael Gelb informierte zwar gerne, machte allerdings den Interessierten wenig Hoffnung: „Es gab leider keinerlei Unterstützungszusagen für die Stadt, um das erwartete Defizit 2010 zu verringern. Und ob beim bald stattfindenden Gespräch zwischen Herrn Oettinger und Herrn Ecclestone etwas Zählbares herauskommt, ist sehr zu bezweifeln. Wir würden es uns wünschen, aber uns läuft in Hockenheim die Zeit davon. Es muss bald eine Entscheidung getroffen werden und derzeit sieht es eher danach aus, als würde 2010 das erste Mal seit 50 Jahren kein Formel 1-Rennen in Deutschland stattfinden“. Stadtrat Helmut Kief stellte klar, dass „wir letztlich entscheiden müssen, welche Entscheidung für die Stadt Hockenheim die Beste ist. Wir können als kleine Stadt das zu erwartende Defizit von 6 Mio. Euro nur komplett über Schulden im nächsten Haushalt finanzieren. Diese Schuldenaufnahme schnürt die Handlungsfähigkeit der Stadt in der Zukunft erheblich ein“. „Das müssen wir verhindern“, pflichten die Spitzenkandidatin und junge Mutter Claudia Loff gemeinsam mit der jungen Auszubildenden und Gemeinderatskandidatin Lisa Lösch bei, „wir müssen schnellstmöglich auf den Weg des Schuldenabbaus zurückkehren, um auch zukünftig Spielräume für wichtige Investitionen und freiwillige Leistungen wie Schulsozialarbeit, Vereinszuschüsse für Jugendarbeit, das Kinderferienprogramm, etc zu haben“.

Ein weiteres heißes Thema war die Belebung der Innenstadt. Die Besucher mahnten dringenden Handlungsbedarf an. Damit stießen sie bei den anwesenden FDP-Gemeinderatskandidaten auf offene Ohren. Norbert Kircher beispielsweise, der bereits mehrfach mit dem Lichtermeer der Initiative der „Hoggemer für Hoggene“ die Innenstadt belebt hat und der in der Karlsruher Straße ansässige Steuerberater Tobias Bohn bestätigten, dass ein wirkliches Konzept fehle, „bis jetzt ist noch nicht absehbar wohin die Reise gehen soll und bald ist es zu spät um noch etwas zu bewegen. Wir brauchen unverzüglich einen von der Stadt angestoßenen und professionell moderierten Prozess zur Entwicklung eines von allen mitgetragenen Konzepts für die gesamte Innenstadt. Eine Verbesserung können wir nur erreichen, wenn alle Eigentümer, Gewerbetreibenden, der Gewerbeverein, die Stadt, etc gemeinsam an einem Strang ziehen. Dafür setzen wir uns ein, denn bis jetzt wurden leider nur für viel Geld Grundstücke gekauft, ohne dass im Gemeinderat entschieden wäre für was diese eigentlich am Ende genutzt werden sollen“.

Reisezirkus muss endlich aufhören

Gut gefüllt war der Nebenraum des Ristorante „La Fontana di Capri“, als Gemeinderatskandidat Dennis Kiefer die erste Liberale Runde der FDP in Neulußheim seit mehr als 30 Jahren eröffnete. Unter den zahlreichen Gästen fanden sich auch die Kreistagskandidaten Michael Gelb, Peter Schell und Jens Pflaum.

Starke Liste für den Kreistag

Michael GelbFür den Kreisverband sprach Michael Gelb ein Grußwort. Er stellte heraus, dass die FDP im Rhein-Neckar-Kreis mit der maximalen Anzahl an Bewerbern auf den Wahlkreislisten antritt: „Das zeigt, wie stark verwurzelt wir Liberale im Landkreis sind. Im Wahlkreis Hockenheim, der neben der Rennstadt noch Altlußheim, Neulußheim und Reilingen umfasst, haben wir eine besonders starke Liste“. Auf den ersten fünf Plätzen kandidieren die amtierenden Kreisräte Heinz Jahnke und Peter Schell, gefolgt vom Hockenheimer Fraktionsvorsitzenden Michael Gelb, Gemeinderat Jens Pflaum aus Reilingen und Stadtrat Helmut Kief aus Hockenheim.

Liste in Neulußheim

In seiner Eingangsrede mahnte Dennis Kiefer nochmals an: „Ich halte nichts von kommunalpolitischen Schnellschüssen im Wahlkampf, denn es ist immer einfach zu sagen, dass etwas besser, schöner oder einfacher werden müsse. Es aber umsetzen zu können oder dann auch tatsächlich umzusetzen ist die entscheidende Frage“.

Nachhaltigkeit ist wichtig

Weiterhin fügte der Gemeinderatskandidat an und erntete dafür den Applaus der Zuhörer: „Wir brauchen kein seitenlanges Wahlprogramm – wir brauchen nur ein Wort: Nachhaltigkeit. Wir möchten keine Versprechungen machen oder „große Reden“ schwingen, wir möchten etwas bewegen. Darüber hinaus gibt es den Begriff Wahlprogramm in unserem Wortschatz nicht, weil es suggeriert es gelte nur für die Wahl und nicht danach.“ Im Anschluss daran erläuterte Europakandidat Eduard Marschalek die Eckpfeiler der liberalen Europapolitik: „Es kann nicht sein, dass jedes Jahr riesige Summen an Steuergeldern für den Reisezirkus zwischen Straßburg und Brüssel aufgewendet werden. Hier muss ganz klar Farbe bekannt werden, man muss sich für einen Standort entscheiden“.

Lob für die Lußheimer FDP

Eduard Marschalek, Patrick Meinhardt MdB, Dennis KieferDas „politische Highlight“ des Abends bildete die Rede des Baden- Badener Bundestagsabgeordneten und bildungspolitischen Sprechers der FDP-Fraktion Patrick Meinhardt. In einem Querschnitt durch die aktuelle Bundes- und Europapolitik informierte der Bundestagsabgeordnete Patrick Meinhardt die anwesenden Zuhörer zu den Standpunkten der FDP-Bundestagsfraktion und ließ es sich nicht nehmen, auch danach noch in gemütlicher Atmosphäre den Fragen der Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort zu stehen. Als Schlusswort ergänzte der Bundestagsabgeordnete Patrick Meinhardt: „Ich finde es beachtlich, was Eduard Marschalek und Dennis Kiefer hier in Neulußheim erreicht haben und bin mir sicher, dass auch die Bürgerinnen und Bürger dieses Engagement am 7.Juni belohnen werden“.

Junge Liberale und FDP mit eigenem Stand auf dem Hockenheimer Mai

Nach einer zweijährigen Pause waren die Hockenheimer Jungen Liberalen (JuLis), diesmal gemeinsam mit dem FDP Ortsverband wieder auf dem Hockenheimer Mai vertreten. An dem zur Vergangenheit vergrößerten Stand boten sie unter der Leitung von Katharina Schimmel und Stadtrat Helmut Kief den Festbesuchern im einen Teil einen Platz zum Ausruhen ohne Konsumzwang wie an den anderen Ständen mit Verkaufsangebot. Besonders von Familien mit Kindern wurde diese blau-gelbe Rückzugsmöglichkeit abseits des Besucherstroms gerne genutzt.

Auf der anderen Hälfte des Standes hatten die Liberalen einen „Hau-den-Lukas“ aufgebaut. Dieser erfreute sich bei Jung und Alt größter Beliebtheit. So gab es kleine Wettstreite zwischen Freunden und starke Papas und Opas die ihren Kindern ihre Stärke demonstrierten oder es zumindest versuchten. Gemeinderatskandidat Norbert Kircher hatte dazu auch immer einen flotten Spruch zur Motivation auf den Lippen.

Aber auch die ganz Kleinen hatten mit Unterstützung der Kandidaten Lisa Lösch, Claudia Loff und Frank Köcher-Hohn ihren ihre Erfolgserlebnisse. Interessant war insbesondere welche Anziehungskraft ein solch einfaches Gerät ausüben kann. Mancher gestandene Kerl verzweifelte allerdings am Unvermögen die magische 100 zu erreichen und damit die Glocke zu läuten. Der eine oder andere versuchte den Erfolg herbeizureden, aber letztlich zeigte sich, dass wie so oft Kraft nicht alles ist und die Technik entscheidet.

Es blieb jedoch nicht aus, dass einige Frustrierte die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit des Geräts anzweifelten. So mussten das eine oder andere Mal Schatzmeister Tobias Bohn und Spitzenkandidat Michael Gelb sie vom Gegenteil überzeugen und mit technisch versierten und geübten Schlägen die Glocke läuten.

Trotz des erfolgreichen Standes werden die Liberalen im kommenden Jahr auf eine andere Attraktion am Stand wechseln. Der „Hau-den-Lukas“ wurde kurzfristig als Ersatz eingesetzt und die Liberalen hatten nicht mit den enorm lauten Schlägen gerechnet. Sie möchten das den Anwohnern nicht noch einmal zumuten und warfen ihnen als Entschädigung abends noch ein kurzes Schreiben mit einer kleinen Nascherei in den Briefkasten um sich für die Lärmbelästigung zu entschuldigen und den Anwohnern den Rest des Wochenendes zu versüßen.

Hockenheimer Liberale auf dem MaiMarkt

Die Hockenheimer Liberalen waren auch in diesem Jahr auf dem MaiMarkt aktiv. Am Stand des Bezirksverbandes Kurpfalz, der von der Bundestagskandidatin Dr. Birgit Reinemund aus Mannheim wieder hervorragend organisiert war, stellten Sie sich den Fragen, Anregungen und der Kritik der Besucher.

Diese kamen meist aus der Metropolregion und erkundigten sich interessiert nach den örtlichen Kandidaten für die Kommunal- und Europawahlen. Die Hockenheimer waren dabei mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Michael Gelb, dem Vorsitzenden Frank Köcher-Hohn und der Spitzenkandidatin Claudia Loff vertreten.

Mit einigen Hockenheimern kam es zu interessanten Gesprächen über die Situation am Hockenheimring. „Die Zukunft der Formel 1 auf dem Ring hat aber auch viele Auswärtige brennend interessant“, bemerkte Michael Gelb, „wir gaben natürlich gerne Auskunft über die schwierige Lage der Rennstadt und ernteten von den Zuhörern Verständnis für die getroffenen Entscheidungen. Am häufigsten war die Frage, wann eine endgültige Entscheidung über das Rennen 2010 gefällt würde. Leider wissen wir das zum jetzigen Zeitpunkt selbst noch nicht. Am 20. Mai steht das vom Land eingeladene Vortreffen in Stuttgart an. Parallel bemühen sich derzeit der Oberbürgermeister und die Geschäftsführung auf anderen Wegen eine Reduzierung des zu erwarteten Defizits von 6 Millionen Euro in 2010 zu erreichen. Ob einer der beiden Wege zum Erfolg führt wissen wir leider nicht. Eines ist jedoch klar, sollte sich nicht bald etwas tun, werden wir mit vollem Einsatz das Rennen 2010 vorbereiten müssen“.

Die Liberalen fragten mittels einer Umfrage auch die Meinung zum Konjunkturpaket der Bundesregierung ab. Dabei zeigte sich, dass viele Menschen das Konjunkturpaket II kritisieren. „Insbesondere die Umweltprämie stieß dabei auf große Kritik“, berichtet Frank Köcher-Hohn, „auch die FDP teilt diese Kritik, wir halten die Maßnahme für ungeeignet um einen nachhaltigen wirtschaftlichen Effekt zu erzielen. Erhebungen zeigen, dass Autokäufe nur vorgezogen werden, vermehrt günstige ausländische Kleinwagen gekauft werden und der Markt für Gebrauchtwagen und die Auto-Werkstätten riesige Probleme bekommen. Der deutschen Wirtschaft wird damit mehr geschadet als Nutzen entsteht. Am schlimmsten ist jedoch die Schuldenfinanzierung des Pakets. Die FDP hat sich daher mit einer Zustimmung schwer getan und versucht über den Bundesrat Verbesserungen zu erreichen. Leider gelang dies nur in geringem Umfang. Da jedoch auch einige sinnvolle Maßnahmen im Programm enthalten waren, hat man schweren Herzens zugestimmt“.

Besonders gefordert wurden die Liberalen von zahlreichen Schulklassen, die den Auftrag hatten die Position der FDP in der Stadt Mannheim und für die am 7. Juni stattfindende Europawahl abzufragen. „Wir hatten kaum Ruhe, im Viertelstundentakt kamen jeweils mehrere kleine Schülergruppen“, so Claudia Loff, „anfangs schien das Abfragen für die Schüler eine lästige Pflicht zu sein. Doch wir konnten durch kleine Beispiele schnell die Begeisterung wecken, insbesondere für Europathemen. Es hat richtig Spaß gemacht, wenn dann Nachfragen zu speziellen Fragen oder Zusammenhängen kamen und wir den Schülern damit Europa näher bringen konnten. Einige haben mehrere Seiten ihrer Blöcke vollgeschrieben. Europa müsse nicht bürgerfern sein. „Die Europäische Union ist eine Erfolgsgeschichte, noch nie gab es in einem so großen Teil Europas eine so lange Zeit ohne kriegerische Auseinandersetzungen“, stellt Michael Gelb heraus, „sicher, nicht alles in Europa ist gut. Der Salzgehalt in Backwaren wäre beispielsweise eine unnötige europaweite Regulierung gewesen. Wir sind der Ansicht, dass die deutschen Bäckermeister gut selbst wissen wie viel Salz ins Brot gehört und auch die Menschen sollen selbst entscheiden ob sie eine Brezel mit oder ohne Salz essen möchten. Bei all der Kritik darf man jedoch die Vorzüge nicht vergessen. Wir hoffen daher, dass es bald eine Einigung der Mitgliedsstaaten auf der Grundlage des Vertrages von Lissabon gibt. Damit würden erhebliche Verbesserungen u. a. in der Entscheidungsfindung und durch eine Aufwertung des Europäischen Parlamentes erreicht“.

Ostergrüße

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Prädikat „Ausgewogen in jeder Hinsicht“

Gemeinderatswahl: Freie Demokratische Partei/Liste für Hockenheim stellt Kandidaten auf / Heinz Jahnke tritt auf Platz vier wieder an

„Ausgewogen in jeder Hinsicht“ – unter diese Überschrift stellte die Freie Demokratische Partei/Liste für Hockenheim die Aufstellung ihrer Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl. Die 22 Bewerber für ein Stadtratsmandat sind zwischen 22 und 74 Jahren alt, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 41 Jahren. Nur bei einer Listenposition wichen die Versammlungsteilnehmer von der Routine ab: Heinz Jahnke erhielt auf Platz vier herzlichen Applaus für seine Entscheidung zur Kandidatur.

Michael Gelb, Fraktionssprecher im Gemeinderat, hatte die Vorarbeit des Vorstands in einer Präsentation zusammengefasst. Demnach bewerben sich elf Kandidaten, die schon 2004 auf der Liste von FDP/LfH gestanden haben, und elf „Debütanten“.

13 Bewerber sind angestammte Hockenheimer, neun zugezogen. Bei der Initiative „Hoggemer für Hoggene“ sind genau die Hälfte der Kandidaten engagiert. Mit 14 Männern und acht Frauen „liegen wir nicht schlecht“, stellte Gelb einen Vergleich mit den Wahlvorschlägen der anderen Fraktionen an.

Sechs Kandidaten ohne Parteibuch
16 der Nominierten sind FDP-Mitglieder, sechs nicht und damit Bewerber der Liste für Hockenheim. Während fünf Kandidaten unter 30 Jahren alt sind, zählen drei mehr als 60 Jahre, präsentierte Gelb weitere statistische Daten.

Den vorbereiteten Listenvorschlag verabschiedete die Versammlung unverändert in Blockwahl. Angeführt wird die Liste von Michael Gelb. Auf den 28-Jährigen, der seit 2005 als Fraktionssprecher amtiert und als stellvertretender Büroleiter von Bundestagsabgeordnetem Dirk Niebel tätig ist, folgt auf dem zweiten Platz mit Helmut Kief (62) der zweite amtierende liberale Stadtrat, als Landwirt auch als Gastgeber des Sauerkrautfests bekannt.

Mit Claudia Loff folgt auf Platz drei die erste Frau auf der Liste. Nachdem die FDP bei der Wahl 2004 das dritte Mandat knapp verpasst hatte, soll der 43-jährigen Diplom-Informatikerin und früheren Vorsitzenden des Ortsvereins diesmal der Einzug in den Gemeinderat gelingen, hofft die Partei. Platz vier nimmt Heinz Jahnke ein. Jahnke, amtierender Kreisrat, der bei der Kommunalwahl 2004 mit die meisten Stimmen aller Ratsmitglieder geholt hatte, hatte sein Mandat 2005 niedergelegt nach einer verunglückten Büttenrede bei einer Prunksitzung der HCG. Er habe in den vergangenen vier Jahren
viel Zeit zum Nachdenken gehabt und gemerkt, dass ihm die Kommunalpolitik am Herzen liege. Außerdem hätten viele Hockenheimer ihn gefragt, ob er nicht wieder kandidieren wolle, begründete der 61 Jahre alte Busunternehmer seinen Entschluss, der von aufmunterndem Applaus beantwortet wurde.

Vorsitzender auf Platz fünf
Vorsitzender Frank Köcher-Hohn (38) steht auf Platz fünf, die 27-jährige Rechtsanwältin Katharina Schimmel auf Platz sechs der Liste. Bis Platz 19 wechseln sich im Folgenden männliche und weibliche Kandidaten ab.

Das Kommunalwahlprogramm werden die jetzt nominierten Kandidaten in den nächsten Wochen fertigstellen, kündigte Michael Gelb an.

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Kandidaten mit Bildern und weiteren Informationen: hier

1. Michael Gelb
2. Helmut Kief
3. Claudia Loff
4. Heinz Jahnke
5. Frank Köcher-Hohn
6. Katharina Schimmel
7. Tobias Bohn
8. Anja Hecker
9. Norbert Kircher
10. Ulrike van Weelden
11. Stefan H. F. Barth
12. Lisa Lösch
13. Orhan Ekicí
14. Melanie Eichhorn
15. Claus Simon
16. Waltraud Seifert
17. Willi Lendwei
18. Alissa Berger
19. Harald Schlumpp
20. Michael Jakobi
21. Michael Großhans
22. Klaus Jahnke
Ersatzkandidatin: Rosemarie Heim.
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Bericht von Matthias Mühleisen in der Hockenheimer Tageszeitung: hier online
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